ALEAMATRIX

Häufige Fragen zu AleaMatrix

Was die Landkarte aller möglichen Lotto-Tipps zeigt, wie die Werkzeuge funktionieren, welche Lottosysteme und Ziehungsdaten dahinterstehen — und was AleaMatrix bewusst nicht verspricht.

Grundlagen

Was ist AleaMatrix?

AleaMatrix ist eine Landkarte aller möglichen Lotto-Tipps. Jede denkbare Zahlenkombination bekommt eine feste, berechnete Speicherplatz-Nummer und damit einen eigenen Platz auf einer riesigen Fläche. Darüber liegt die Geschichte: Jede bisher gezogene Kombination färbt ihren Bereich ein. So wird sichtbar, wie groß der Raum aller Möglichkeiten wirklich ist — und wie viel davon noch nie gezogen wurde. Dein eigener Tipp bekommt darin einen festen, unverwechselbaren Platz, den du jederzeit wiederfindest.

Was ist aus meinen Tipps geworden? Die Bilanz-Karte

Unter „Meine Tipps“ liegt seit 09/2026 eine Bilanz-Karte über alle Tipps im Auswertespeicher. Sie vergleicht jeden Tipp mit den Ziehungen, die für ihn zählen: ein Einmaltipp nur mit der Ziehung an seinem Datum, ein Dauertipp mit allen ab seinem Start, ein Tipp ohne Datum wie ein Dauertipp seit Beginn. Das ist die Sicht „nach Tipp-Datum“ — deine eigene Bilanz, sie bewertet dich. Zwei weitere Sichten beantworten andere Fragen: „Zeitraum-Filter“ prüft alle Zahlenreihen gegen die Ziehungen des im Ziehungen-Menü eingestellten Zeitraums, „hätte ich immer gespielt“ gegen die ganze Historie — beides bewertet die Zahlen, nicht dich, und die Karte sagt jeweils dazu, welche Frage sie gerade beantwortet. Gezeigt werden Treffer je Rang, die engste Annäherung, die treueste Zahl, dein Revier auf der Karte und die Quersumme, also die Summe der Zahlen eines Tipps („ZS“). Ein Systemschein zählt als ein Tipp mit seinem besten Rang je Ziehung. Die Gratis-Version wertet drei Jahre aus, Premium die ganze Historie.

Was bedeutet der Abstand zwischen Tipp und Ziehung?

Jeder Tipp und jede Ziehung hat einen festen Speicherplatz auf der Karte. Der Abstand ist die Zahl der Plätze zwischen beiden — ein Volltreffer hat Abstand 0. In der Bilanz-Karte öffnet „Paare“ eine Tabelle: je Treffer zwei Zeilen, oben dein Tipp mit Datum, Richtigen, Speicherplatz und Abstand, darunter die Ziehung. Ein Klick auf ein Paar lässt beide Quadranten blinken, zieht eine Linie dazwischen und öffnet ein Fenster mit dem Tipp, den Ziehungen, gegen die er geprüft wurde, der Ziehung davor und danach, dem Abstand und einer Einordnung: wie nahe der Zufall bei so vielen Ziehungen im Mittel gekommen wäre und ob dein Abstand näher oder weiter liegt. Der Abstand ist ein Maß auf der Karte, kein Gewinnrang — wer nebenan liegt, hat nichts gewonnen, sieht aber, wie die Karte gebaut ist.

Was ist das Parkhaus?

Tipps, die du gerade nicht auswerten willst, parkst du in Portionen mit eigenem Namen — etwa die Serie eines alten Jahres. Geparkte Tipps erscheinen weder in der Bilanz noch auf der Karte, sind aber nicht gelöscht; du holst sie einzeln, portionsweise oder alle zurück. Ist ein geparkter Tipp für eine Spielgruppe oder die öffentliche Karte freigegeben, fragt AleaMatrix beim Parken, ob er dort sichtbar bleiben soll, und beim Zurückholen, ob er wieder freigegeben wird.

Sagt AleaMatrix die Gewinnzahlen voraus?

Nein. Lotto ist ein reines Glücksspiel: Jede Ziehung ist zufällig und unabhängig von allen vorherigen. Kein Muster in vergangenen Ziehungen verändert die Wahrscheinlichkeit der nächsten. AleaMatrix zeigt, was war, und macht die Größenordnung begreifbar — es sagt nicht, was kommt.

Für wen ist AleaMatrix gedacht?

Für alle, die Lotto spielen und dabei verstehen wollen, worauf sie sich einlassen, und für Menschen, die Freude an Zahlen, Kombinatorik und Datenvisualisierung haben. Lehrende nutzen die Landkarte, um Wahrscheinlichkeiten anschaulich zu machen: Sie macht mit einem Blick begreifbar, wie riesig der Raum aller Möglichkeiten ist — und darin bekommt jeder einzelne Tipp seinen eigenen, festen Platz.

Kann ich über AleaMatrix Lotto spielen oder Tipps abgeben?

Nein. AleaMatrix nimmt keine Spieleinsätze entgegen, vermittelt keine Tipps und ist mit keiner Lotterie-Gesellschaft verbunden. Es ist ein reines Anzeige- und Analysewerkzeug. Wer spielen möchte, tut das ausschließlich bei der jeweiligen Lotterie oder einer zugelassenen Annahmestelle.

Brauche ich mathematische Vorkenntnisse?

Nein. Die Bedienung kommt ohne Formeln aus: Zahlen eingeben, Zeitraum wählen, Farben ansehen. Die Kombinatorik läuft im Hintergrund. Wer tiefer einsteigen will, findet in den Quadrant-Details die genaue Rechnung hinter jedem Platz.

Muss ich etwas installieren?

Nein. AleaMatrix läuft vollständig im Browser, ohne Installation und ohne App-Store. Ein aktueller Browser auf Desktop, Tablet oder Handy genügt; die 3D-Ansicht braucht zusätzlich WebGL, das alle gängigen Browser der letzten Jahre mitbringen.

Das Speicherplatz-Modell

Was ist eine Speicherplatz-Nummer?

Jede mögliche Zahlenkombination bekommt über ein kombinatorisches Verfahren genau eine Nummer — von 1 bis zur Gesamtzahl aller Tipps. Die Zuordnung ist eindeutig und umkehrbar: Aus dem Tipp folgt die Nummer, aus der Nummer folgt wieder derselbe Tipp. Nichts daran ist zufällig oder gespeichert, es wird jedes Mal neu berechnet.

Wie viele mögliche Tipps gibt es bei 6 aus 45?

8.145.060. Bei 6 aus 49 sind es 13.983.816, mit Superzahl 139.838.160. EuroMillionen und EuroJackpot kommen mit 5 aus 50 plus 2 Zusatzzahlen ebenfalls auf 139.838.160 Möglichkeiten. Genau diese Zahlen bilden die Fläche der Landkarte.

Warum ist die Landkarte in Quadranten aufgeteilt?

Weil ein einzelner Speicherplatz auf dem Bildschirm kleiner wäre als ein Pixel. Die Plätze werden zeilenweise über die volle Breite durchnummeriert; darüber liegt ein Raster aus Quadranten, das jeweils einen Block benachbarter Plätze zu einem sichtbaren Feld zusammenfasst. Wie viele Plätze ein Quadrant im 2D-Universum bündelt, hängt von der Größe des Fensters ab, von einigen hundert bis zu vielen tausend. Eine Animation in einer Minute zeigt es Schritt für Schritt: So ist die Karte gebaut.

Warum sehe ich meinen einzelnen Tipp nicht als Punkt?

Weil ein einzelner Tipp winzig ist — und genau das macht die Größenordnung begreifbar. Bei 8,1 Millionen Möglichkeiten entfällt auf einen Tipp ein Millionstel der Bildfläche. Deshalb bekommt jeder gesuchte Tipp eine eigene Markierung, die ihn sofort sichtbar und eindeutig auffindbar macht.

Was bedeuten die Farben auf der Landkarte?

Die Farbe eines Quadranten steht für die Trefferzahl: wie viele Ziehungen im gewählten Zeitraum in diesen Block gefallen sind. Der Grundton markiert Bereiche, in die noch nie eine Ziehung fiel; von dort läuft die Skala hell nach dunkel, das Maximum trägt Rot. Alle Farben sind im Farb-Menü frei einstellbar.

Ändert sich die Nummer meines Tipps jemals?

Nein. Die Nummer folgt aus der Kombination selbst und aus dem Lottosystem, nicht aus einer Datenbank. Derselbe Tipp im selben System hat heute, morgen und in zehn Jahren dieselbe Speicherplatz-Nummer — auch auf einem anderen Gerät.

Werkzeuge und Funktionen

Welche Werkzeuge bietet AleaMatrix?

Sechs Bereiche: Zeitraum grenzt die betrachteten Ziehungen ein. Prüfen sucht Tipps und Speicherplätze. Erzeugen liefert Zahlenvorschläge. Analysieren zeigt Verteilungen, Häufigkeiten und den Trefferverlauf. Merken verwaltet die eigenen Tipps. Meine Lottowelt exportiert sie. Dazu kommen die 3D-Matrix und der Zweitfenster-Modus.

Wie prüfe ich, ob mein Tipp schon einmal gezogen wurde?

Im Bereich Prüfen die sechs Zahlen eingeben. AleaMatrix berechnet die Speicherplatz-Nummer, springt zur Stelle auf der Landkarte und nennt die Ziehungsdaten, an denen genau diese Kombination gezogen wurde. Meist zeigt sich dabei: Deine Kombination ist einzigartig — sie wurde in der ganzen Geschichte ihrer Lotterie noch nie gezogen, wie die allermeisten Kombinationen. Umso mehr ist es dein ganz eigener Platz auf der Karte.

Was macht der Tipp-Generator?

Er erzeugt Zahlenkombinationen nach von dir gesetzten Bedingungen, etwa nur Plätze, auf die noch nie eine Ziehung fiel, oder ein Mindestabstand zu bereits gezogenen Tipps. Das ist ein Auswahlfilter, keine Gewinnstrategie: Jede erzeugte Kombination hat exakt dieselbe Gewinnwahrscheinlichkeit wie jede andere.

Was bringt der Zeitraum-Filter?

Er bestimmt, welche Ziehungen die Heatmap färben — letzte Ziehung, Woche, Monat, Jahr oder ein freier Datumsbereich. So lässt sich vergleichen, wie sich das Bild über die Jahre füllt. Für Österreich 6/45 gibt es zusätzlich den kombinierbaren Schalter Jackpot.

Was ist der Jackpot-Filter?

Er zeigt nur jene Ziehungen, in denen nach einer oder mehreren Runden ohne Sechser wieder ein Sechser fiel — also das Ende einer Jackpot-Serie. Für Österreich 6/45 sind das rund 958 Ziehungen seit 1986. Der Schalter lässt sich mit jedem Zeitraum kombinieren. Nur Österreich veröffentlicht die dafür nötige Gewinnerzahl je Ziehung.

Was zeigt die Trefferverteilung?

Wie viele Quadranten gar keinen, einen, zwei oder mehr Treffer haben. Das Bild ist bei allen Systemen ähnlich: Der weitaus größte Teil der Fläche ist noch unberührt, und Mehrfachtreffer sind selten — genau das, was bei zufälliger Streuung zu erwarten ist. So wird auf einen Blick greifbar, wie viel Spielraum jede neue Ziehung noch vor sich hat.

Kann ich meine Tipps speichern?

Ja, im Bereich Merken. Ohne Konto liegen die Tipps nur im Browser des Geräts. Mit kostenlosem Konto sind es bis zu 10 gespeicherte Tipps, mit Premium unbegrenzt viele, zusätzlich zwischen allen Geräten synchronisiert.

Kann ich meine Tipps exportieren?

Ja. Der Bereich Meine Lottowelt kopiert Tipps in die Zwischenablage, speichert sie als Datei oder erzeugt ein PDF. Premium ergänzt eine vollständige Sicherung als JSON-Datei, die sich jederzeit wieder einlesen lässt.

Was ist die Umkreissuche?

Sie zeigt, welche bereits gezogenen Kombinationen einem Tipp auf der Landkarte am nächsten liegen, und wie groß der Abstand in Speicherplätzen ist. Nähe auf der Karte bedeutet ähnliche Zahlen — sie sagt nichts über die Gewinnchance aus. Die Umkreissuche gehört zu Premium.

Was ist die Muster-Suche?

Die Muster-Suche findet Speicherplatz-Nummern mit auffälliger Ziffernform: runde Zahlen mit mehreren Endnullen, Vielfache einer Zahl, Wiederholungs-Ziffern wie 111 oder 5555, Palindrome wie 12321, auf- und absteigende Sequenzen sowie alternierende Muster. Man wählt Kategorien und einen Bereich, startet die Suche und erhält die Treffer als Liste. Von dort lassen sie sich markieren, zu Favoriten legen, im 2D-Universum anzeigen oder als Route durch die 3D-Matrix und die Landschaft (2D→3D) abfliegen. Es ist ein Werkzeug für die Neugier: Eine „schöne“ Speicherplatz-Nummer ist genauso wahrscheinlich wie jede andere und verändert die Gewinnchance nicht.

Kann ich die Farbe der geprüften Zahlen ändern?

Ja. Direkt neben den Zahlenfeldern der Tipp-Suche sitzt ein Farbpunkt, über den sich die Trefferfarbe der Zahlensuche frei einstellen lässt. Das hilft, wenn die Voreinstellung auf dem gewählten Untergrund schlecht zu sehen ist. Die Farbe ist an dieselbe Palette wie das Farb-Menü gekoppelt, sodass Haupt- und Zweitfenster einheitlich bleiben.

Was zeigt „Meine gespielten Tipps“?

Eine dauerhafte Historie der Tipps, die du tatsächlich gespielt hast — bewusst getrennt von den Favoriten, die nur eine Merkliste sind. Du übernimmst Tipps im Bereich Meine Lottowelt mit „In gespielte Tipps übernehmen“; sie liegen dann in deinem Konto und bleiben erhalten, auch wenn du das Gerät wechselst. Die Historie lässt sich als Route durch die 3D-Matrix und 2D→3D abfliegen. AleaMatrix vermittelt selbst kein Glücksspiel: Die Historie ist deine eigene Aufzeichnung, kein Spielschein und keine Wettannahme. Seit 09/2026 lässt sich die Liste filtern — nach privat, nach Spielgruppe oder nach öffentlich — und aus derselben Auswahl heraus auf der 2D-Karte, in der 3D-Matrix oder in 2D→3D anzeigen.

Was macht der Blink-Filter?

Er vergleicht zwei Zeitgruppen auf der Landkarte. Du wählst zwei Filter über das Ziehungsdatum — etwa Wochentag, Monat, Jahreszeit, Quartal, gerade und ungerade Jahre oder das Sternzeichen des Ziehungstags. Quadranten, die nur Filter A treffen, blinken in Farbe A, Quadranten mit nur Filter B in Farbe B, und Quadranten, auf die beides zutrifft, bleiben ruhig. So sieht man auf einen Blick, wo sich zwei Zeiträume unterscheiden. Das ist eine Darstellungsform der Vergangenheit — an der Wahrscheinlichkeit künftiger Ziehungen ändert sie nichts.

Was macht der Ziehungs-Wächter?

Er vergleicht nach jeder Ziehung deine gespeicherten Tipps mit den gezogenen Zahlen — von selbst, ohne dass du etwas anklickst. Beim nächsten Öffnen erscheint ein schmales Band über der Karte: wann du zuletzt da warst und wie viele Ziehungen seither stattgefunden haben. Gibt es nichts zu berichten, erscheint gar nichts. Ein Klick öffnet die Übersicht: die gezogenen Zahlen als Lottokugeln, darunter deine Tipps mit farbig markierten Übereinstimmungen, jeweils mit Speicherplatz-Nummer — die der Ziehung und die deines Tipps, nebeneinander. Erreicht ein Tipp einen Gewinnrang, wechselt das Band die Farbe. Der Wächter sagt, was war; er sagt nie, was kommt, und er nennt keine Beträge — Quoten und Auszahlungen sind Sache der Lotterie.

Wie trage ich Tipps ein, die ich schon gespielt habe?

Unter „Meine Lottowelt“ → „Tipps hinzufügen“ auf zwei Wegen. Von Hand: Die Maske hat genau so viele Felder, wie das oben eingestellte System Zahlen hat — sechs bei Österreich 6/45, fünf plus zwei bei EuroJackpot. Ausgewählt wird das System dort nicht; es gibt nur einen Ort dafür, und das ist die Systemauswahl oben. Aus einer Datei: TXT oder CSV, eine Zeile je Tipp, das Datum davor oder dahinter. Jede Zeile wird einzeln geprüft und mit Klartext beanstandet — „47 größer als 45“, „doppelte Zahl“, „5 statt 6 Zahlen“. Passt die Datei gar nicht zum eingestellten System, wird der Import abgelehnt statt zurechtgebogen, und der Wechsel auf das erkannte System angeboten. Wo ein Datum wie 03/04/2019 Tag oder Monat zuerst meinen kann, gilt es als Fehler und nicht als Vermutung — sonst läge der Tipp in der falschen Ziehungsrunde. Hat eine Zeile gar kein Datum, wird sie nicht stillschweigend übernommen: AleaMatrix fragt einmal für die ganze Datei, ob es Zahlen sind, die du seit einem bestimmten Tag spielst — dann werden daraus Dauertipps — oder ob das Datum unbekannt ist. Bis du geantwortet hast, bleibt das Übernehmen gesperrt. Vor dem Übernehmen öffnet sich ein Fenster mit JEDER Zeile — den gültigen, den fehlerhaften und den Dubletten, jede mit ihrem Befund und einem Häkchen. Alles, was übernommen werden kann, ist angehakt; was du nicht willst, klickst du weg. Zahlen und Datum lassen sich dort direkt ändern: „47 größer als 45“ ist meist ein Tippfehler, und ihn hier zu berichtigen ist kürzer als die Datei zu ändern und neu einzulesen. Nach jeder Änderung wird die Zeile neu geprüft. Fehlt das Datum ganz, kann es das System vergeben — dazu sagst du, WELCHER Tipp ein bestimmtes Datum trägt, der erste oder der letzte, und von dort wird vorwärts oder rückwärts durch die echten Ziehungstermine gerechnet. Am Ende gibt es die bereinigte Datei zum Herunterladen: Die Prüfarbeit macht man einmal, nicht bei jedem Besuch. Jeder Tipp wird als „gespielt“ oder „für Testzwecke“ eingetragen und als einmalige Kombination oder Dauertipp — nur die gespielten meldet der Ziehungs-Wächter. Vor der Eingabe wählst du außerdem, wofür die Tipps gedacht sind: privat, eine Spielgruppe oder die Karte der anderen AleaMatrix-User.

Was ist ein Systemschein — und was zeigt AleaMatrix davon?

Ein Systemschein ist ein offizielles Produkt der Lotteriegesellschaften: Du kreuzt mehr Zahlen an als sonst, gespielt werden alle Kombinationen daraus, bei 6 aus 45 also alle Sechser. System 9 sind 84 Kombinationen, System 12 sind 924, das größte angebotene System 15 (Belgien) 5.005. Unter „Meine Lottowelt“ → „Tipps hinzufügen“ gibt es dafür einen zweiten Reiter mit genau den Größen, die die jeweilige Lotterie verkauft (Stand 09/2026, nach den amtlichen Systemplänen): Österreich, Deutschland, Ungarn und Polen System 7 bis 12, Spanien 7 bis 11, Finnland 8 bis 11, Belgien und Rumänien 7 bis 15. Großbritannien, Irland und die Niederlande bieten keine Vollsysteme an — dort fehlt der Reiter, statt etwas auszuwerten, das man nicht abgeben kann. Bankzahl- und Teilsysteme sowie Systeme mit Zusatzzahlen (EuroJackpot, EuroMillionen) sind nicht enthalten. Gespeichert wird ein einziges Objekt aus deinen angekreuzten Zahlen, nicht 84 Zeilen; die Kombinationen rechnet AleaMatrix bei Bedarf in Millisekunden. Und dann kommt das, was sonst niemand zeigen kann: wo dieser Schein im Universum liegt. Ein System 9 bei Österreich 6/45 streut über rund 64 Prozent aller Speicherplätze, verteilt auf Dutzende Quadranten. Es ist keine Wolke, es sind Inseln — eng beieinander liegen nur die Geschwister, die eine Zahl teilen, und diese Nester liegen dann Hunderttausende Plätze auseinander. Im Ziehungs-Wächter erscheint der Schein als eine Zeile mit Gesamtauswertung: „System 9 · 84 Kombinationen · beste: 4 Richtige (2×)“.

Was ist eine Spielgruppe?

Eine Spielgruppe ist eine geschlossene Runde — zum Beispiel die Familie oder der Stammtisch. Der Gründer lädt über die Kundennummer ein, und jeder Eingeladene muss ausdrücklich annehmen; es gibt keinen Link, der jemanden automatisch aufnimmt. In der Gruppe steht eine Kartei mit Name, Aufgabe und Anteil, dazu die Tipps, die ihr für diese Runde spielt. Der Anteil ist eine Notiz über eure Vereinbarung: AleaMatrix verwaltet kein Geld und wickelt keine Zahlungen ab. Wer seine Tipps den Mitspielern zeigen will, legt dafür einen eigenen Schalter um — ohne ihn sieht niemand etwas.

Was bedeutet „Öffentlich“ bei einem Tipp?

Jeder Tipp gehört entweder nur dir, einer Spielgruppe oder der Karte der anderen AleaMatrix-User. Steht er auf „Öffentlich“ und hast du zusätzlich den Schalter „Meine Tipps für andere AleaMatrix-User“ eingeschaltet, erscheint er für andere angemeldete Nutzer als Punkt im Universum — ohne deinen Namen, ohne Kennung und ohne Datum. Neben dem Punkt steht nichts, was auf dich zurückführt. Beides lässt sich jederzeit widerrufen; der Punkt verschwindet dann sofort.

3D-Matrix und zweiter Monitor

Was ist die 3D-Matrix?

Dieselben Daten als Würfel statt als Fläche. Alle Speicherplätze verteilen sich auf ein räumliches Gitter aus Kugeln; jede Kugel bündelt 1.000 Plätze und färbt sich nach ihrer Trefferzahl. Man kann drehen, zoomen, hineinfliegen und einzelne Bereiche im Miniwürfel vergrößern.

Zeigen 2D und 3D dieselben Daten?

Ja, das ist ausdrücklich so gebaut: 3D ist eine Darstellungsform von 2D. Beide Ansichten nutzen dieselbe Datenquelle, denselben Zeitraum und dieselben Farben. Nur die Bündelung unterscheidet sich: In 3D fasst jede Kugel fest 1.000 Plätze zusammen. In 2D richtet sich die Zahl der Plätze je Quadrant nach der Größe des Fensters, von einigen hundert bis zu vielen tausend, weshalb die Trefferzahlen bei gleichem Filter abweichen können.

Was ist 2D→3D?

2D→3D zeigt dieselben Ziehungsdaten als begehbare Landschaft (2D→3D): Jeder Treffer wird zu einem Würfel, gleiche Speicherplätze stapeln sich in zeitlicher Reihenfolge zu Türmen — der älteste Treffer unten, der jüngste oben. So wachsen häufig getroffene Bereiche zu echten Gebirgen. Man kann den Trefferverlauf in Ziehungsreihenfolge abfliegen, das Gelände im Rundflug umkreisen oder einen eigenen Pfad zeichnen und entlangfliegen. Die Landschaft (2D→3D) läuft nur am Desktop mit Grafikkarte; in der Gratis-Version ist Österreich 6/45 verfügbar, Premium schaltet alle 19 Systeme frei.

Was ist der Flug durch die Ziehungen?

Eine Kamerafahrt, die die Treffer in ihrer zeitlichen Reihenfolge abfliegt: von der ältesten Ziehung bis zur jüngsten. Wahlweise durch alle Ziehungen, durch die eigenen gemerkten Tipps oder durch alle Jackpot-Ziehungen. Der Weg macht sichtbar, wie weit die Ziehungen im Raum auseinanderliegen.

Wofür ist der zweite Monitor?

Der Zweitfenster-Modus öffnet ein eigenständiges Fenster, das man auf einen zweiten Bildschirm ziehen kann. Es zeigt die Landkarte samt Heatmap und folgt allen Filtern des Hauptfensters live. Der Modus gehört zu Premium.

Was braucht die 3D-Ansicht technisch?

Einen Browser mit WebGL — bei allen gängigen Browsern der letzten Jahre Standard. Auf älteren Geräten und schwacher Grafikeinheit läuft die Darstellung langsamer; die 2D-Landkarte funktioniert davon unabhängig weiter.

Die 3D-Ansicht reagiert zu grob auf die Maus — was kann ich tun?

In der Navigationsleiste der 3D-Matrix gibt es einen Regler für die Maus-Empfindlichkeit von 20 bis 200 Prozent. Er bestimmt, wie stark Drehen, Verschieben und Zoomen auf die Maus reagieren. Bei ruckartiger Steuerung nach links stellen, für feineres Arbeiten nach rechts. Die Einstellung wird im Browser gemerkt und gilt beim nächsten Besuch weiter.

Lottosysteme und Ziehungsdaten

Welche Lottosysteme werden unterstützt?

19 europäische Systeme: Österreich 6/45, Deutschland 6/49 und 6/49 mit Superzahl, EuroJackpot, EuroMillionen, Polen 6/49, Griechenland Tzoker 5/45, Ungarn 6/45, Spanien La Primitiva und BonoLoto, Lettland 5/38, Estland Vikinglotto 6/48, Belgien 6/45, Niederlande 6/45 und Portugal Totoloto 5/49.

Woher kommen die Ziehungsdaten?

Aus den öffentlichen Archiven und Schnittstellen der jeweiligen Lotterien. Ein eigener Datenspiegel holt sie täglich ab, prüft sie auf Dubletten und stellt sie der App bereit. AleaMatrix ist dabei unabhängig und steht mit keiner Lotterie-Gesellschaft in Verbindung.

Wie aktuell sind die Ziehungsdaten?

Der Abgleich läuft einmal täglich in den frühen Morgenstunden. Eine Ziehung erscheint daher spätestens am Folgetag. Weicht eine Zahl von der offiziellen Bekanntgabe ab, gilt immer die Veröffentlichung der Lotterie — nicht die Anzeige in AleaMatrix.

Wie weit reicht die Historie zurück?

So weit, wie die jeweilige Lotterie ihre Ergebnisse veröffentlicht. Österreich 6/45 reicht bis 1986 zurück und umfasst über 3.600 Ziehungen; Ungarn beginnt 1988, Belgien 1992. Bei einigen Systemen gibt die Quelle nur die jüngere Vergangenheit her, dort wächst das Archiv ab dem Zeitpunkt der Aufnahme weiter.

Warum fehlt die Schweiz?

Weil für Swiss Lotto 6/42 keine frei zugängliche, verlässliche Ziehungshistorie vorliegt. Lieber ein System weniger als eines mit Platzhalterdaten: Eine Heatmap aus falschen Ziehungen sähe echt aus, wäre aber wertlos. Sobald sich eine belastbare Quelle findet, kommt das System dazu.

Wie werden Zusatzzahlen wie Superzahl oder Eurozahlen behandelt?

Sie sind Teil der Kombination und damit Teil der Speicherplatz-Nummer. Deutschland 6/49 mit Superzahl hat deshalb 139.838.160 statt 13.983.816 Plätze. Bei Systemen mit Zusatzzahl lässt sich beides getrennt betrachten: einmal ohne, einmal mit.

Konto, Premium und Preise

Was kostet AleaMatrix?

Die Grundversion ist dauerhaft kostenlos und ohne Zeitlimit. Premium kostet 9,90 € pro Monat oder 89,90 € pro Jahr, das entspricht 7,49 € im Monat. Jedes neue Konto beginnt mit 30 Tagen Premium gratis, ohne Zahlungsdaten.

Was ist in der kostenlosen Version enthalten?

Die vollständige Landkarte mit Heatmap, die Quadrant-Details, die Zahlen-Häufigkeit, die Tipp-Suche, die Schnellfilter Woche, Monat und Jahr sowie die komplette 3D-Matrix. Dazu bis zu 10 gemerkte Tipps, 10 Generator-Vorschläge und 3 Orakel-Vorschläge pro Tag. Die Historie umfasst die letzten drei Jahre, und es ist ein Lottosystem wählbar.

Was schaltet Premium frei?

Alle 19 Systeme frei wechselbar, die vollständige Historie statt drei Jahren, den freien Datumsfilter, Zoom-Modus, Tipp-Check, Umkreissuche, Speicherplatz-Suche, Trefferverlauf, Stufen-Filter, unbegrenzt viele gemerkte Tipps mit Cloud-Sync, Backup als Datei, Spielautomat und Hilfsmittel sowie den Zweitfenster-Modus.

Wie funktionieren die 30 Tage gratis?

Beim Anlegen eines kostenlosen Kontos startet die Testphase automatisch. 30 Tage lang stehen alle Premium-Funktionen offen. Es werden keine Zahlungsdaten verlangt, und nach Ablauf wird nichts abgebucht — das Konto fällt still auf die Gratis-Stufe zurück.

Kann ich jederzeit kündigen?

Ja. Das Monatsabo ist monatlich kündbar, das Jahresabo zum Ende der bezahlten Laufzeit. Nach der Kündigung bleibt Premium bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv, danach greift automatisch wieder die Gratis-Stufe. Gemerkte Tipps gehen dabei nicht verloren.

Warum darf ich in der Gratis-Version nur ein Lottosystem nutzen?

Weil jedes System eine eigene, täglich gepflegte Datenbasis bedeutet. Gratis-Konten wählen daher ein Hauptsystem und sind daran 30 Tage gebunden; danach ist ein Wechsel wieder möglich. Ohne Konto ist das Umschalten frei, dafür lässt sich nichts dauerhaft speichern.

Wie bezahle ich?

Die Zahlung läuft über Stripe. Kreditkartendaten werden ausschließlich dort eingegeben und niemals von AleaMatrix gespeichert oder gesehen. Die Rechnung stellt Stripe im Anschluss bereit.

Brauche ich überhaupt ein Konto?

Zum Stöbern nicht. Landkarte, Heatmap, Tipp-Suche und 3D-Matrix funktionieren ohne Anmeldung; gemerkte Tipps liegen dann nur lokal im Browser. Ein Konto braucht, wer Tipps geräteübergreifend synchronisieren oder Premium testen möchte.

Kann ich mein Konto löschen?

Ja, jederzeit und selbst — im Konto-Bereich. Die Löschung entfernt Zugangsdaten, gespeicherte Tipps und Einstellungen. Zuvor lassen sich alle gespeicherten Daten als Datei exportieren. Ein laufendes Abo sollte vorher gekündigt werden.

Datenschutz, Recht und Verantwortung

Verwendet AleaMatrix Cookies?

Nein. Es werden keine Cookies gesetzt, weder eigene noch fremde, und es gibt kein Werbe-Tracking. Deshalb erscheint auch kein Cookie-Banner. Einstellungen und lokal gemerkte Tipps liegen im lokalen Speicher des Browsers und verlassen das Gerät nicht.

Welche Daten werden gespeichert?

Ohne Konto nur lokal im Browser: gewähltes System, Farben, Fensterpositionen und gemerkte Tipps. Mit Konto kommen E-Mail-Adresse, Abo-Status und die synchronisierten Tipps und Paletten hinzu. Aktionen in der App werden zur Fehlersuche in einem eigenen Ereignis-Log erfasst, mit verkürzt gespeicherter IP und einer Aufbewahrung von 90 Tagen.

Alle Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Werden Daten an Dritte weitergegeben?

Nicht zu Werbezwecken und nicht zum Verkauf. Eingebunden sind nur Dienstleister, die für den Betrieb nötig sind: Supabase für Konto und Datenhaltung, Stripe für Zahlungen, Brevo für Systemmails. Schriften und Programmbibliotheken werden vom eigenen Server geladen; die Ziehungsdaten kommen aus dem öffentlichen Datenspiegel. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Wurde AleaMatrix mit Hilfe von KI erstellt?

Ja, teilweise. Texte, Programmcode und Grafiken sind mit Unterstützung von KI-Werkzeugen wie Claude und ChatGPT entstanden; das Wortbild, die Bildmarke, das Favicon und die Vorschaugrafik für geteilte Links sind mit Bild-KI erzeugt und nachbearbeitet. Jede Veröffentlichung wird vor der Freigabe vom Betreiber geprüft — die inhaltliche und technische Verantwortung liegt beim Menschen. Einen Chatbot oder Sprachassistenten gibt es nicht: Wer über das Kontaktformular oder per E-Mail schreibt, korrespondiert mit dem Betreiber persönlich.

Damit erfüllt AleaMatrix zugleich die Transparenzpflichten nach Art. 50 der europäischen KI-Verordnung (wirksam seit 2. August 2026). Ausführlich in der Datenschutzerklärung, Punkt 17.

Werden meine Eingaben zum Training von KI verwendet?

Nein. Eingaben in der App und Nachrichten aus dem Kontaktformular werden weder an KI-Anbieter weitergegeben noch zum Training von KI-Modellen verwendet. Die Ergebnisse aus dem Tipp-Generator und dem Orakel entstehen aus eigenen kombinatorischen Verfahren im Browser, nicht durch einen KI-Aufruf.

Ist AleaMatrix ein Glücksspielangebot?

Nein. Es gibt keine Einsätze, keine Gewinne, keine Auszahlungen und keine Vermittlung von Spielverträgen. AleaMatrix ist ein Informations- und Visualisierungswerkzeug und unterliegt keiner Glücksspiellizenz, weil es kein Glücksspiel veranstaltet.

Erhöht AleaMatrix meine Gewinnchance?

Nein, und das lässt sich nicht durch Auswahl ändern: Jede Kombination hat dieselbe Wahrscheinlichkeit. Was sich beeinflussen lässt, ist die Zahl der Mitgewinner — viele Menschen tippen Geburtstage, also Zahlen bis 31. Auffällig unbeliebte Kombinationen ändern nicht, ob man gewinnt, sondern höchstens, mit wie vielen man teilen müsste.

Was tun, wenn das Spielen zum Problem wird?

Hilfe holen, und zwar früh. In Deutschland berät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kostenlos und anonym unter 0800 1 372 700. In Österreich hilft die Spielsuchthilfe. Lotto ist Unterhaltung mit negativem Erwartungswert: Auf Dauer gibt man mehr aus, als zurückkommt. Wer mehr einsetzt, als er verlieren kann, sollte aufhören.

Wie kann ich Kontakt aufnehmen oder einen Fehler melden?

Über das Kontaktformular im Menü der App. Hilfreich sind dabei das verwendete Lottosystem, der Browser und die Beschreibung, was erwartet wurde und was stattdessen passiert ist. Anschrift und rechtliche Angaben stehen im Impressum.

Antwort nicht dabei? Schreib uns über das Kontaktformular in der App.  ·  Stand: August 2026